ADHS-Kompass nach der Diagnose
Orientierung, Selbstmitgefühl und alltagstaugliche Strategien für Erwachsene mit ADHS
Eine ADHS-Diagnose kann entlastend sein. Endlich gibt es eine Erklärung für vieles, was vorher vielleicht nach Chaos, Überforderung, innerer Unruhe, Aufschieben oder „nicht genug Wollen“ ausgesehen hat.
Gleichzeitig entsteht nach der Diagnose oft eine neue Lücke: Was mache ich jetzt damit? Wie sortiere ich meinen Alltag? Was sollte ich über Medikation wissen? Wie gehe ich mit Scham, Selbstkritik oder Trauer darüber um, dass ich es nicht früher wusste? Und wie kann ich lernen, mir selbst freundlicher zu begegnen?
Genau dafür entsteht unser Gruppenangebot.

Worum es bei unserem Gruppenangebot geht
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Der ADHS-Kompass ist ein kompaktes Gruppenformat für Erwachsene nach oder rund um eine ADHS-Diagnose. Der Kurs verbindet Psychoedukation, alltagsnahe Strategien, Selbstmitgefühl, Nervensystemregulation und Austausch in einer kleinen Gruppe.
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Es geht nicht darum, noch besser zu funktionieren. Es geht darum, besser zu verstehen, wie dein System arbeitet – und daraus freundlichere, realistischere und wirksamere Wege für deinen Alltag zu entwickeln.

Für wen ist der Kurs gedacht?
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Der Kurs richtet sich an Erwachsene, die eine ADHS-Diagnose erhalten haben, sich aktuell in der Diagnostik befinden oder einen starken ADHS-Verdacht haben.
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Besonders passend ist der Kurs, wenn du nach der Diagnose nicht allein mit deinen Fragen bleiben möchtest, dir erste Orientierung wünschst und alltagstaugliche Strategien suchst, während du auf weitere therapeutische oder psychiatrische Unterstützung wartest oder diese bereits begleitend nutzt.
Themen, die dich in unserem Kurs erwarten
Im Kurs beschäftigen wir uns unter anderem mit:
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Was ADHS eigentlich ist und wie es sich bei Erwachsenen zeigen kann
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Was nach einer Diagnose wichtig werden kann
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Welche Rolle Medikation spielen kann und welche Fragen du gut für ärztliche Termine vorbereiten kannst
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Wie du Symptome, Wirkung, Nebenwirkungen und Belastungen besser beobachten kannst
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Wie Scham, Selbstkritik und Nachbetrauern nach einer späten Diagnose eingeordnet werden können
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Wie Selbstmitgefühl praktisch werden kann – nicht als Ausrede, sondern als neue innere Haltung
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Wie du dein Nervensystem bei Überforderung unterstützen kannst
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Welche Alternativen zu klassischer Meditation für ADHS hilfreich sein können
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Wie du Prioritäten im Alltag leichter sortieren kannst
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Wie KI-Tools und klare Prompts dich bei Planung, Struktur und Aufgabenstart unterstützen können

Das Kursformat
Geplant sind vier Termine à 90 Minuten in einer kleinen Gruppe mit etwa 6–8 Teilnehmenden.
Der erste Termin findet vor Ort in Hamburg statt. Dieser Auftakt dient dem Ankommen, Kennenlernen und dem Aufbau eines sicheren Gruppenrahmens.
Die weiteren Termine finden online statt.
Wer wir sind
Der ADHS-Kompass entsteht in Zusammenarbeit von Dr. Barbara Schumann und Mareike Franklin. Uns verbindet der Wunsch, Menschen nach oder rund um eine ADHS-Diagnose nicht allein mit ihren Fragen zu lassen.
Viele Erwachsene erleben eine Diagnose zunächst als Erleichterung – und stehen gleichzeitig vor neuen Unsicherheiten: Was bedeutet ADHS konkret für meinen Alltag? Welche Unterstützung brauche ich jetzt? Wie gehe ich mit Selbstkritik, Überforderung oder dem Gefühl um, vieles erst spät verstanden zu haben?
In unserem Gruppenangebot verbinden wir psychologische Fachkompetenz, Psychoedukation, alltagsnahe Strategien, Selbstmitgefühl, Nervensystemregulation und den Austausch in einer kleinen Gruppe.
Dr. Barbara
Schumann

Mareike Franklin

Dr. Barbara Schumann ist Diplom-Psychologin und approbierte Psychologische Psychotherapeutin mit verhaltenstherapeutischem Schwerpunkt. Ein besonderer Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf ADHS- und Autismusdiagnostik sowie auf der therapeutischen Begleitung von Erwachsenen mit Belastung, Ängsten, Depressionen, Burnout, Trauer und Veränderungssituationen.
In den ADHS-Kompass bringt sie ihre diagnostische und psychotherapeutische Perspektive ein – insbesondere rund um Psychoedukation, Einordnung von Symptomen, den Umgang mit Belastung und Fragen, die im Zusammenhang mit weiterer medizinischer oder therapeutischer Unterstützung entstehen können.
Mareike Franklin ist systemische Coach, Resilienz- und Burnout-Präventionscoach, Paarcoach sowie Yoga- und Meditationslehrerin. In ihrer Arbeit begleitet sie Menschen dabei, mehr Selbstverständnis, Klarheit und tragfähige Strategien im Umgang mit Stress, Überforderung, Beziehungsmustern und Veränderungsprozessen zu entwickeln.
Ihr Schwerpunkt im ADHS-Kompass liegt auf alltagsnaher Umsetzung, Selbstmitgefühl, Nervensystemregulation, achtsamkeitsbasierten und körperorientierten Übungen sowie der Frage, wie neue Erkenntnisse wirklich in den Alltag übertragen werden können.
Warum wir dieses Angebot entwickelt haben
Nach einer ADHS-Diagnose entsteht häufig eine Versorgungslücke: Die Diagnose ist da, aber Therapieplätze, psychiatrische Termine oder konkrete Anschlussangebote sind nicht immer zeitnah verfügbar. Gleichzeitig tauchen oft viele Fragen auf – fachlich, emotional und ganz praktisch.
Mit dem ADHS-Kompass möchten wir einen unterstützenden Zwischenraum schaffen: kein Ersatz für Psychotherapie oder psychiatrische Behandlung, aber ein fachlich fundiertes und menschlich gehaltenes Gruppenangebot für Orientierung, Entlastung und erste alltagstaugliche Schritte.
Unser Ziel ist nicht, dass Teilnehmende „besser funktionieren“. Unser Ziel ist, dass sie sich selbst besser verstehen, freundlicher mit sich umgehen und erste realistische Strategien entwickeln, die im eigenen Alltag wirklich anwendbar sind.
Begleitender Austausch
Während der Kurslaufzeit ist ein begleitender Austausch in einem geschützten Gruppen-Rahmen geplant. Dieser dient der gegenseitigen Ermutigung, kurzen Reflexionen und dem Teilen von Erfahrungen.

Wichtiger Hinweis zum Kurs
Dieses Angebot ersetzt keine Psychotherapie, keine psychiatrische Behandlung und keine individuelle Medikamenteneinstellung. Das Coaching-Programm bietet Psychoedukation, Selbstreflexion, alltagsnahe Strategien, Ressourcenarbeit und Gruppenaustausch.
Bei akuten Krisen, starker psychischer Instabilität oder dringendem Behandlungsbedarf ist dieses Gruppenformat nicht ausreichend. In diesem Fall ist individuelle therapeutische, ärztliche oder psychiatrische Unterstützung wichtig.
Du hast Interesse?
Der Kurs befindet sich aktuell im Aufbau. Wenn du informiert werden möchtest, sobald Termine, Preis und Startdatum feststehen, trag dich unverbindlich auf die Warteliste ein.
Nach deiner Eintragung erhältst du zunächst eine kurze Bestätigung per E-Mail. Wir melden uns wieder bei dir, sobald es konkrete Neuigkeiten zum Kursstart, zu Terminen, Preis und Anmeldung gibt.
